Fang den Biber, Mann!

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Der BIBERMANN ist kein „possierliches“ Tierchen à la Grzimek, sondern der Name des finalen Verbandsliga-Wettkampfes der Saison 2019 in Bleckede, das „malerisch“ im schönen Biosphärenreservat Elbtalaue liegt. Wie in der Verbandsliga üblich wird der Bibermann ausgetragen auf der Sprintdistanz, sowohl bei den Bibermännern als auch bei den Biberfrauen.

Leider hatte der Biber mit seiner Kelle (so heißt bekanntlich der unbehaarte Schwanz des Bibers) die Startunterlagen mächtig durcheinander geworfen! Die Transponder für die Zeitnahme konnten aber nach einer Weile doch noch wieder richtig zugeordnet werden und mit einer unkonventionellen Lösung konnten sich dabei dann auch die Starterinnen und Starter in der Zusatzdisziplin „Malen nach Zahlen“ mit verdient machen. Die Chipnummern der Transponder mussten „malerisch“ auf die Rückseiten der vorgedruckten Startnummern übertragen werden. Durch den damit verbundenen Zeitverzug in der Startvorbereitung entfiel dann aber leider die Zeit für das Warmmachen, denn unmittelbar nach dem Eintauchen in den Bleckeder Elbhafen ertönte sofort das Startsignal. Hier hätte man sich etwas mehr Muße gewünscht.

Anders als im Vorjahr war diesmal aber kein Niedrigwasser im langgezogenen Hafenbecken, so dass die äußeren Bedingungen eigentlich okay waren. Aber durch den Blitzstart und die Enge der Schwimmstrecke ging es dann mal für alle so richtig in die „Waschmaschine“: Rauf, rüber, runter! Das kann man mögen, muss man aber nicht… Nach dem nassen „Boxkampf“ (Übertreibung macht anschaulich!) ging es dann mit den Rennmaschinen durch die „pottebene“ Elbmarsch, wo laut Veranstalter „nur der Wind dein Feind“ sein kann. Tatsächlich war die Gefechtslage so, dass Gegenwind in der Überzahl war, der Kamerad Rückenwind hatte sich wie der Biber rar gemacht. Beim abschließenden Lauf auf dem Deich, durch die Marsch und durch den Innenhof vom Elbschloss konnte man den immerhin warmen Wind dann etwas mehr „genießen“. Insgesamt mühte sich die Sonne bei freundlichen 20 Grad+ redlich. Das sich nachts noch anbahnende Gewitter hatte sich - wohl auch mit dem Biber - davongemacht.

Mit 7 Damen und 9 Herren waren wir mannschaftlich nicht nur zahlenmäßig gut vertreten. Malen in der Wechselzone verstärkt durchaus das Miteinander im Team und setzt kreative Kräfte frei, auch wenn sich das im Nachhinein lustiger darstellt als in der zeitkritischen Akutphase. Sportlich betrachtet ist das Damenteam in der Mannschaftswertung auf Platz 7 von 11 und das Herrenteam auf Platz 20 von 25 gekommen. Den Freunden der Statistik kann ich in Sachen Saisonwertung an dieser Stelle leider nicht mit Ergebnissen dienen, aber das Internet ist groß und liefert bestimmt bald. Den Biber hat am Ende auch keiner mehr gefangen, aber in der nun beginnenden Off-Season stehen die Zeichen nun ohnehin auf Entspannung - obwohl, das Vereinsleben lockt schon wieder mit allerlei guten Trainingsangeboten!

PS: Britta und Thomas waren besonders sportlich: Mit ihrer kombinierten Bike+Bahn-Anfahrt via Lüneburg haben sie rd. 50 km zum Warm-up und Cool-down nutzen können! Da Britta`s Sporttasche sich in diesem Zusammenhang durch ein Versehen der Auto-Fahrgemeinschaft entzogen hatte, musste Britta außerdem in Leih-Laufschuhen eines vor Ort präsenten Schuhhändlers den Wettkampf bestreiten (klasse Service!). Halten wir mal wieder fest: „Geht nicht, gibt’s nicht!“

Autor: Arne Höpfner

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