Die VL in Helmstedt - ein neuer Wettkampfort

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Am 25.08.2018 fand in Helmstedt der vorletzte Saisonwettkampf der Verbandsliga statt. Obwohl es schon die 29. Triathlonveranstaltung in Helmstedt war, fand hier das erste Mal ein Wettkampf der Verbandsliga statt. Ein Grund mehr, über diesen Wettkampf einen kurzen Artikel zu schreiben, um allen Wettkämpfern in den nächsten Jahren ein paar Hinweise zu geben, was auf sie zukommt.

Da ist als erstes die Anfahrt zu nennen. Helmstedt liegt ziemlich weit weg von Buxtehude. Wir waren pro Stecke ca 3 Std unterwegs. Für einen Wettkampf, der so ungefähr 1:15 Std dauert, ist das schon grenzwertig. Aber bei den Herren haben sich 5 Wettkämpfer und bei den Damen 6 Wettkämpferinnen auf den Weg gemacht. Geschwommen wird in einem Schwimmbecken. Achtung ! Es war trotzdem Neo erlaubt, da die Wassertemperatur es hergab. Ich hatte meinen Neo gleich zu Hause gelassen, weil ich nie damit gerechnet hätte, dass das Schwimmen mit Neo erlaubt wird. Pech gehabt ...

Das Schwimmen lief trotzdem gut, weil ich mich im Wasserschatten des vor mir schwimmenden Neoträgers festsetzen konnte. Die Bahnen waren mit 5 Startern pro Bahn auch nicht überfüllt. Das übliche Hauen und Stechen blieb hier aus. Aus dem Becken hat man eine relative kurze Strecke in die Wechselzone zurückzulegen. Den Neo musste ich ja nicht ausziehen (andere aus dem Team hatten da arge Schwierigkeiten), dafür hatte ich mich aber wegen des recht kühlen Wetters für eine Radjacke entschieden, die sich ziemlich schlecht über den nassen Tria-Anzug ziehen ließ. So kann man auch Zeit liegen lassen ...

Dann ging es ab auf die Radstrecke, die zwei Mal zu fahren ist. Helmstedt liegt bekanntlich im Elm. Das ist kein gewaltiger Höhenzug, aber für uns Flachländer dann doch schon recht wellig. Gleich nach dem Aufsteigen aufs Rad geht es dann auch schon ziemlich bergauf. Wo es rauf geht, geht es natürlich irgendwann auch wieder runter, so dass die Radstrecke insgesamt schon Spaß gemacht hat, auch wenn ich sie als anspruchsvoll bezeichnen würde.

Auch die Laufstrecke hat einige Steigungen zu bieten, die erste, langezogene gleich zu Beginn. Als ich nach dem ersten Kilometer auf meine Uhr schaute, sah ich, was das ausmacht. Von den gleich zu Anfang schwer werdenden Beinen einmal abgesehen. Die Strecke führt durch einen Wald, ist also schattig, aber man muss aufpassen, wo man hintritt, insbesondere, wenn es dann auch wieder bergab geht.

Alles in allem ist der Wettkampf gut organisiert und hat Spaß gemacht. Da er an einem Sportheim stattfindet, sind auch Toiletten und Duschen vor Ort. Schön war auch die Echtzeitanzeige der Athleten. Die Damen haben mit einem 2. Platz in der Ligawertung einen tollen Erfolg gefeiert, der umso höher einzustufen ist, als dass nach dem Schwimmen ein ziemliches Unwetter losbrach, das die Radstrecke nicht gerade einfacher werden ließ. Aber unsere Mädels haben es durchgezogen. Uta hat dann auch den 2. Platz in der Einzelwertung belegt. Glückwunsch an die Damen ! Auch wir Herren müssen uns nicht verstecken. Als 18. in der Ligawertung waren wir auch mit einem vergleichsweise kleinem Team solide dabei. Mal sehen, wer sich nächstes Jahr traut!  

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