5 Fragen / 5 ehrliche Antworten zum O-See Triathlon

11 Buxtehuder Athleten haben beim O-See Triathlon in Uelzen die Sprint-, Olympische oder Mitteldistanz erfolgreich absolviert. 5 Damen und 6 Herren, ergeben 11 individuelle Erlebnisse, Erfahrung, Schmerzen und Emotionen. Wir haben die Teilnehmer nach Ihren Eindrücken befragt.

1) Warum bist du ausgerechnet beim O-See gestartet, wie bist du auf dieses Event gekommen?

Christian: Ein Trainingskollege hat von dem Wettkampf geschwärmt, also wollte ich auch unbedingt dorthin. Ich bin jetzt zum zweiten Mal beim O-See an den Start gegangen und hatte trotz mäßigen Wetters viel Spaß. Die Stimmung ist gut, der See ist sehr schön
Tanja:  Ich habe den O-See wegen des Termins ausgesucht
Axel: Ich bin auf  Peter Flämigs Spuren hier gelandet
Michael: Ich bin bereits letztes Jahr dort gestartet über die olympische Distanz. Das hat mir gut gefallen, abwechslungsreiche Strecken, super Organisation, nette Helfer, ...
Meike: die Veranstaltung wurde mir von Teamkollegen empfohlen, die dort schon gestartet sind.
Corinna: Ich bin schon letztes Jahr in Uelzen auf der olympischen Distanz gestartet. Der Wettkampf ist sehr schön, weil die Stimmung sehr gut ist und viele Zuschauer an den Strecken anfeuern.
Markus: Ich wollte nicht im Salzwasser schwimmen. Vor allem deshalb Uelzen mit Seeschwimmen.
Ulrike: Drauf gekommen sind wir, weil wir gehört hatten, dass er sehr schön sein soll. Es war auch angenehm, dass die Anreise nicht zu lang war. Es war mein erster Start, wo ich zwischendurch einen Landgang hatte und ich war froh, dass Neo erlaubt war.
Uwe: Ich kannte den Wettkampf schon durch eine Sprint Distanz aus den letzten Jahren. Im Endeffekt waren die Gründe – der Zeitraum/ die Distanz / der Anfahrtsweg und die Tatsache, dass mein Sportsfreund Christian auch schon gemeldet war.
Sandra: Ich wollte meinen ersten Sprint inkognito starten (was ihr nicht gelungen ist ;D Anm.d.Verf.)

2) Mal ehrlich, was war schöner, swim, bike oder run?

Co: Run. Die Runde ist abwechslungsreich (Mischung aus Teer/ Sandboden/ etwas hügelig) Viele Zuschauer die Stimmung machen und bei jeder Runde kommt man am Zielbereich vorbei.
Ax:
Nee! ganz klar Schwimmen, wäre gerne noch länger im Wasser geblieben.
Mi:
Run, ich habe mich gut gefühlt und so hat es viel Spaß gemacht. Es waren einige Zuschauer an der Strecke, die angefeuert und motiviert haben.
Me:
Genau in dieser Reihenfolge...  Wobei ""bike"" gerade dabei ist, aufzuholen, auch wenn ich mich diesmal etwas schwer getan habe...
Cr:
Definitiv Rad fahren, da mir das am leichtesten fällt.
Ma
: Das Schwimmevent war am Schönsten. Durch den rollenden Start war es schön entspannt.
Ta:
Am schönsten fand ich auch das Schwimmen... schöner See, angenehme Temperatur,  gut markierte Strecke und genau, sogar ein Rolling Start
Uw
: Am besten hat mir das Schwimmen gefallen da es diesen „rollenden“ Start gab und man entspannt seine 1,5 km abschwimmen konnte – auch die Strecke war perfekt in einem lang gezogenen Rechteck. So konnte ich auch diesmal eine persönliche Bestzeit von unter 30 Minuten erreichen. Laufen war ebenfalls sehr gut da man durch die vielen kleinen Runden immer wieder motiviert wird wenn man durch die Zuschauermenge läuft – dies ist wesentlich besser als lange Wege alleine zu absolvieren.
Ul
:  Am schönsten fand ich wieder das Radeln, anspruchsvolle Strecke mit Wind, bergauf und Bergab. Es wurde gut angefeuert, kurzweilig, mir hat das Radeln Spaß gemacht, da ich da auch einige überholen konnte, besonders berghoch. Habe nur kalte Füße bekommen aufgrund des Wetters 😟.
Sa
: BIKE!

3) Was hast du im Ziel gefühlt/gedacht?

Ta: Ich habe mich riesig gefreut, den ersten Triathlon nach meinem Unfall beim Ironman zu finishen, und das trotz Kälte, nasser Straßen.
Co:
Ein gelungener Wettkampf ist zu Ende. Nächstes Jahr bin ich gerne wieder dabei.
Cr:
Im Ziel war ich diesmal von Sorge gezeichnet. Ein Läufer brach 100m vor mir zusammen und ist bewusstlos liegen geblieben. Als ich bei ihm ankam, waren bereits andere dabei, 1.Hilfe zu leisten. Ich hatte laut in Richtung Sanitäter geschrien, die glücklicherweise nur 200m entfernt waren und schnell herbeieilten. Erst als Axel von seiner Mitteldistanz ins Ziel kam, wusste ich, dass der Mann wieder ansprechbar war und damit bei Bewusstsein war. Das war dann eine große Erleichterung.
Ax:
Überwältigt von der Zeit. Erleichtert, dass der Rettungseinsatz gut ausgegangen ist. Dankbarkeit für meine Familie, die mich begleitet (und 4 Monate launig ausgehalten) hat.
Mi:
Direkt nach einer Mitteldistanz denkt man nicht viel, man ist einfach glücklich!
Me:
Erleichterung, die Strecke bewältigt zu haben. Später auch Freude über das Ergebnis
Ma:
Schmerzen aber auch glücklich, überhaupt gefinisht zu haben.
Ul:
Im Ziel habe ich mich gefreut, dass ich es geschafft hatte, mir ging es aber gut und ich hätte auch noch Kraft gehabt.
Uw:
Warum ist dort ein Banner für mich aufgebaut – ich bin doch bestimmt nicht der Erste ? 😊

4) Gibt es etwas, was du nächstes Mal anders machen würdest?

Ta: Ich würde schneller laufen :o) und sicher die Radstrecke mutiger angehen.
Co: Nein.
Ax: Oh ja, a) die Ausschreibung lesen b) früher da sein c) keine langen Socken über dem Chip versuchen anzuziehen d)Tüte über dem Kopf in der Wechselzone.
Mi: Ja, ich muss noch ein wenig mit der richtigen Wettkampfernährung experimentieren.
Me: Nein. Die Vorbereitung lief gut.
Ma:
Mehr Training, vor allem auf dem Rad.
Ul: Ich würde nächstes Mal alles wieder genauso machen. Dafür, dass ich aufgrund der Arbeit nicht so viel trainieren konnte, habe ich ein super Ergebnis gemacht und bin total glücklich 🙂🙂🙂
Cr: Ich würde gerader schwimmen, dann wäre ich unter 30min geblieben.
Uw: Es war recht kühl an diesem Tag (glaube um die 12 Grad) und ich habe über meinem Einteiler dann ein Radtrikot angezogen. Beim nächsten Mal würde ich mit einem Zweiteiler starten, um das nasse Oberteil entsprechend ablegen zu können.
Sa: Mit Neo schwimmen, 500m im Badeanzug waren zu kalt

5) Was empfiehlst du den anderen Teamkollegen für den O-See?

Ta: Ich empfehle, auf jeden Fall am O-See Triathlon teilzunehmen und dazu am Vortag anzureisen. Der Wettkampf ist perfekt organisiert und die Wettkampfbesprechung am Vorabend ein echtes Erlebnis...
noch nie so eine ausführliche Beschreibung der Radstrecke erlebt.
Co: Meldet euch für nächstes Jahr an, wenn es euch bei der Radstrecke nicht auf eine neue Bestzeit ankommt. Tolle Atmosphäre in Uelzen 😊
Ax: Rockt das Ding! Tolle Orga, tolle Strecke, lecker Zielverpflegung, nehmt Badesachen mit.
Mi: Unterschätzt nicht die Hügel auf der Radstrecke.
Me: Nichts Spezielles, außer vielleicht, sich  rechtzeitig anzumelden. Es scheint schnell ausgebucht zu sein.😉
Ma: Wer eine schwache Blase hat, sollte keinen Einteiler anziehen. Ich habe bei der Pinkelpause auf dem Rad ewig gebraucht.
Ul: Fürs Laufen war es gut, dass ich im Neukloster Forst trainiert hatte, da die Laufstrecke anspruchsvoll ist, bergig, sandig, Trampelpfad. Wichtig ist vor einen Start sich nicht verrückt machen zu lassen, auch wenn andere viel mehr trainieren, manchmal ist weniger mehr 😉. Es war eine sehr schöne Mitteldistanz, super organisiert. Hervorzuheben ist, dass es für die Begleitung auch ein Armband für 10 Euro gibt, damit dürfen sie mit zur Nudelparty und beim Wettbewerb sich immer im Ziel verpflegen. Morgens geht es schon mit Kaffee und geschmierten Brötchen los, abgesehen von dem leckeren Kuchen und den Obstportionen. Am Samstag gab es auch eine ausführliche Wettkampfbesprechung, wo die ganze Radstrecke inkl. aller Gefahrstellen gezeigt wurde.
Cr: Wer noch nicht am O-See teilgenommen hat und mit dem Auto kommt, sollte besser nicht in Eile sein. In jedem Dorf lauert mindestens ein Blitzer – und häufig dort wo man ihn nicht erwartet.
Uw: Einfach machen – durch das gute Timing aller 3 Distanzlängen ist es auf der Strecke nie langweilig. Die Kurse sind sehr gut abgestimmt und man fühlt sich jederzeit gut aufgehoben. Ein Highlight ist die Verpflegung im Ziel – neben Kuchen und Brötchen gab es richtige Party Schiffchen mit Käse/Gurke und Kabanossi.

Danke für eure Antworten.

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