Trainingslager der Verbandsliga in Bremerhaven

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Zwei Wochen vor dem Start in den Ligabetrieb hatte die nach Bremerhaven „ausgewanderte“ Ulrike für uns ein Trainingslager mit Struktur und sportlicher Kompetenz geplant, organisiert und durchgeführt. Kurz gesagt, es war hervorragend! Wir konnten vor Ort sowohl die frische niedersächsische Landluft, als auch eine leichte Meeresbrise von der Nordsee genießen. Glücklicherweise hatten wir es mit einem vergleichsweise moderatem Rücken-, Seiten- und Gegenwind zu tun und es ist durchgehend trocken geblieben. Gute Bedingungen, um ein Wochenende lang unsere Ausdauerleistung zu trainieren.

Dabei war dann der Samstag der sportliche und meteorologische Höhepunkt - mit Sonnencreme-Alarm! Aber der Reihe nach: Am Freitagnachmittag war nach dem Eintrudeln und Einchecken in die Jugendherberge (Halbpension) die erste moderate Einheit auf dem Rennrad angesagt. Auf rund 50 km wurden die Beine gepflegt durchbewegt. Am Samstag stand dann über den Tag verteilt ein „interdisziplinärer Trainingstriathlon“ an: Die morgendliche Schwimmeinheit auf der fußläufig erreichbaren 50 m-Bahn in der für Profis genormten Sporthalle ging vor dem ausgiebigen Frühstück über die olympische-/Kurzdistanz von 1,5 km. Die anschließende Radeinheit (Königsetappe!) über die Mitteldistanz (rd. 90 km) mündete nach einem nur kurzen Pitstop in der Jugendherberge mit einem Koppellauf über die Sprintdistanz (5 km). Das sind dann genau die Tage, die unseren Sport ausmachen: Die Summe aller Teile macht ein großes Ganzes, super!

Am Sonntagmorgen wurde dann noch zwischen Frühstück und Abfahrt eine - sagen wir mal lockere - Abschlussrunde gedreht, diesmal wieder über rd. 50 km. „Für die Ambitionierteren“ gab es am Samstag auf der Radstrecke übrigens noch einen extra Trainingsanreiz (radsportlicher Höhepunkt): Eine kleine Besonderheit im ansonsten wirklich flachen Land an der Küste: Eine echte Rampe mit über 10%-iger Steigung, die zweimal durchfahren wurde. Diejenigen, die auf die „Bergwertung“ verzichtet hatten und „voraus“ gefahren waren, trafen am verabredeten Treffpunkt im Café / Imbiss dann übrigens später ein – eine lustige Variante von Has` und Igel J. Dieser Pausentreff war dann der kulinarische Höhepunkt des Wochenendes: Zum zwischenzeitlichen Ausgleich von Zucker- und Salzhaushalt der Trainingsfleißigen gab es wahlweise Apfelkuchen mit Sahne, Pommes oder leichtverdauliche Currywurst. Ein sogenannter Alibi-Salat wurde dabei auch gesichtet, schließlich leben wir im Zeitalter der Fototelefone. Das fällige Eis wurde dann zum Ende der Tour hin bei einem weiteren Stopp und mit der Sonne im Zenit in einem idyllisch gelegenen Gartenrestaurant mit Seeblick genossen.

Ein besonderer Dank gebührt neben Ulrike den von ihr mitgebrachten ortskundigen Tourguides, rekrutiert aus der örtlichen Radsport- bzw. Ehegemeinschaft! Ein schöner Nebeneffekt neben der prima Navigationsleistung war dabei übrigens auch die temporäre explosionsartige Erhöhung der Männerquote in der ansonsten von der Damenmannschaft maximal dominierten Trainingsgruppe. Die Guides haben uns jedenfalls bestens auf den Radtouren geführt, so dass wir uns auf das Pedalieren und Kreiseln (wir können nicht nur belgisch!) konzentrieren und die touristischen Höhepunkte entlang der Küste und im Hinterland im Vorbeifahren genießen konnten (schöne Küstenabschnitte, Kutterhafen und (Hochzeits-) Leuchtturm von Dorum, Burg Bederkesa, Kühe auf Weiden, wunderschöne Alleen…).

Abgerundet wurde das Trainingslager durch Dehnübungen nach den Sporteinheiten, abendlichen Faszientraining und „Flossing“ in Wort und Tat. Zum Lagerleben gehörten auch kleine regenerative Fluchten in die berühmt-berüchtigte „Toffifee-Diät“ und REAL isotonischem „Fahrradwein“ in minimal-invasiven Mengen. Dies allzeit in fröhlich-sportiver Grundstimmung und mit vielen guten Gesprächen, wozu nicht nur das Kreiseln auf den Radtouren, sondern auch die geeigneten Gesellschaftsräume in der Jugendherberge beigetragen haben! Insgesamt konnte das Trainingslager für die Beteiligten seine sportlichen und teamfördernden Ziele erfüllen und kann nur zur Nachahmung empfohlen werden. Auf ein Neues in 2020! Aus dem Techniktraining beim Schwimmen: „Was Du da gemacht hast, war EISBÄR. Angesagt war aber HUND.“

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