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Schon jetzt ein Triathlet - Buxtehuder Tageblatt 07.05.2016

Oliver Kirsch beim Schwimmtraining für das Five4Tri-Projekt des Buxtehuder Triathlon-Teams.

Bild: Oliver Kirsch beim Schwimmtraining für das Five4Tri-Projekt des Buxtehuder Triathlon-Teams. Foto Bröhan

Anfangs hatte der Buxtehuder seine Bedenken, was das Schwimmen betrifft. Mittlerweile ist er dank des gezielten Trainings schnell und ausdauernd unterwegs. Die Triathleten des Buxtehuder SV suchen weitere Schwimmtrainer. Interessierte können sich bei Abteilungsleiter Olaf Voss melden und informieren (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!).


Oliver Kirsch ist einer der fünf Five4Tri-Kandidaten, die vom Buxtehuder Triathlon-Team für ihr Projekt ausgewählt wurden. In fünf Wochen ist es so weit: Beim Hamburger Stadtpark-Triathlon wird sich zeigen, was die zwölf Trainingswochen gebracht haben

Als Oliver Kirsch Ende Februar erfuhr, dass er zu den Bewerbern gehört, die für das Five4Tri-Projekt ausgewählt wurden, überwog bei ihm die Freude. Andere hatten erst mal großen Respekt und waren ziemlich aufgeregt. Der 43-Jährige hatte sowieso den vagen Plan, 2017 mit Triathlon anzufangen. Da kam ihm dieses Projekt geradezu entgegen. Mit dem Laufen hatte der Buxtehuder erst kürzlich wieder angefangen. Ein Rennrad war bestellt und stand noch im Karton eingepackt bereit. Jetzt ist Oliver Kirsch voll im Soll und hat „richtig Spaß“. „Für mich steht eigentlich schon fest, dass ich dem Buxtehuder Triathlon-Team beitrete“, sagt er.

Aller Anfang war aber auch für ihn schwer. „Der März bestand aus permanenten latenten Muskelkater“, sagt er und lacht. Das Laufen fiel ihm natürlich am leichtesten. Trotzdem hat er beim gemeinsamen Lauftraining mit den Triathleten noch viel dazugelernt. „Das ist das Tolle“, sagt Oliver Kirsch, „die Unterstützung ist super und man lernt die richtigen Techniken.“ Dafür sei er dankbar. Hätte er allein trainiert, hätte er vieles schlicht falsch gemacht und hätte wohl auch nicht solche Fortschritte gemacht.

„Gerade beim Schwimmen dachte ich zuerst: Verdammte Axt, das wird hart“, sagt er. Aber das wöchentliche Training und die Korrekturen und Anweisungen durch Trainer Jan-Peter Hein zeigten schnell Wirkung. Oliver Kirsch fühlt sich wohl im Wasser. „Außerdem muss man sich beim Schwimmen nicht so sehr auspowern, weil man dabei nicht entscheidende Zeit gut machen kann“, sagt Oliver Kirsch, das habe er gern vernommen. Entscheidend ist das Radfahren und Laufen. Mit dem Rad war er noch nicht so viel unterwegs, aber wenn, dann ist er mit seinem neuen Rennrad recht schnell. „Das macht viel aus“, sagt er. Allein mit dem gleichen Kraftaufwand sei man mit einem Rennrad um einiges schneller als mit einem anderen Rad.

Die Erfahrung machte Oliver Kirsch bei einem Duathlon. Er nimmt schon an Wettbewerben teil. „Das ist eine gute Erfahrung und man bekommt ein Gefühl für die Wechsel“, sagt er. Beim Duathlon hieß es fünf Kilometer laufen, 20 Kilometer Radfahren und nochmals zweieinhalb Kilometer laufen. „Gerade der Wechsel vom Rad zum Laufen war hart. Zuerst dachte ich, ich muss aufgeben, aber nach etwa 600 Meter ging es dann wieder.“ Er schaffte die volle Distanz in eineinhalb Stunden. Ebenso teilnehmende Triathleten vom Buxtehuder SV lobten ihn für diese Leistung. Auch wegen der heftigen Wetterbedingungen: Hagel, Regen, Wind. Bei einem Staffel-Marathon ist Oliver Kirsch eine 16-Kilometer-Strecke gelaufen. Er läuft den Kilometer mittlerweile im Schnitt in fünf Minuten. „Da darf man sich dann Läufer nennen, ist kein Jogger mehr“, sagt er amüsiert. Als nächstes will er beim Swim & Run vom Stader SV teilnehmen (siehe Textende).

Für Oliver Kirsch kann der anvisierte Stadtpark-Triathlon kommen. Bis dahin wird er weiterhin seine vier Trainingseinheiten pro Woche absolvieren. Und nebenbei an seinem bald erreichten Kampfgewicht arbeiten. Ihm fehlen noch vier Kilo. Fünf hat er während des Five4Tri-Projekts schon abgenommen. Dafür hat er sich aber auch bewusster ernährt, wie er sagt.