Kampfrichter

Was macht ein Kampfrichter?

Damit alles ordnungsgemäß und sicher bei den Wettkämpfen abläuft, brauchen wir die Kampfrichter.

Unsere Aufgaben sind...

  1. die Sicherheit der Athleten gewährleisten,
  2. das Fair-Play im Wettkampf überwachen,
  3. die Qualität der Wettkämpfe mit den Ausrichtern diskutieren und stetig verbessern.

Unser Wettkampftag beginnt bereits ein bis zwei Stunden vor dem Bike-Check-In. Wir messen die Wassertemperatur, fahren die Wettkampfstecken ab, sprechen mit den Ausrichtern und den örtlichen Ordnungsdiensten. Wir überprüfen ob alle Kreuzungen gesichert sind, ob die Strecke ausreichend gekennzeichnet ist und ob die DLRG mit Boot und die Sanitäter mit Rettungswagen vor Ort sind.

Wir kontrollieren die Fahrräder beim Check-In mit Fokus auf Sicherheit, damit im Wettkampf keine losen Teile abfliegen können und die Bremsen funktionieren. Mit den Athleten kommen wir am intensivsten im Wettkampf in Kontakt. Überall sind wir präsent: mit dem Boot beim Schwimmen, mit dem Motorrad auf der Radstrecke, mit dem Mountain-Bike auf der Laufstrecke und auch in der Wechselzone. Jeder Athlet erkennt die Sportordnung der DTU mit der Anmeldung zum Wettkampf an und muss sich damit auch an die Regeln halten.

Häufigste Vergehen sind das Windschatten fahren, Helm zu früh geöffnet in der Wechselzone, Laufweg in der Wechselzone abgekürzt, Fahrrad falsch abgestellt, Musik gehört mit Knöpfen im Ohr auf der Laufstrecke und Annahme von Hilfe von außen. Im Breitensportbereich versuchen wir auf Karten und Disqualifikationen zu verzichten. Wann immer der (Zeit-)Vorteil, den sich ein Athlet durch einen Regelverstoß verschafft hat, rückgängig gemacht werden kann, verzichten wir auf ein rote Karte. Wenn ihr also beim nächsten Wettkampf von einem Kampfrichter während des Wettkampfes in ein Gespräch verwickelt werdet, seid nicht böse, es ist zu eurem Vorteil: statt einer roten Karte gibt es ein kleines Gespräch über den Inhalt der Sportordnung. Spätestens ab der Regionalliga wird aber auch mal die rote Karte gezückt.

Wenn der Wettkampf vorbei ist, treffen wir uns noch mit dem Ausrichter und klopfen ab, ob alle Standards eingehalten worden sind und was beim nächsten mal besser gemacht werden kann. War die Verpflegung ausreichend? Sind die Teilnehmer beim Check-Out über die Rennstrecke gegangen? Waren die Strecken mit Kilometerangaben versehen? Auch bei den erfahrensten Ausrichtern gibt es immer noch etwas zu verbessern. Nach der Siegerehrung dürfen wir dann auch nach Hause. Es ist immer ein langer Tag, aber sehr lohnenswert, weil man alle Seiten sieht: die sportlich Seite mit den motivierten Athleten, aber auch die gesamte Organisation und Planung, die hinter so einem Wettkampf steckt. Übrigens: ihr erkennt uns an der gelben Weste!

Warum sind Kampfrichter wichtig für unseren Verein?

Jeder Verein in Niedersachsen muss auf jeden 25. aktiven Athleten einen Kampfrichter an den Landesverband abstellen. So sieht es die Ordnung des Triathlonverbandes Niedersachsen (TVN) vor. Wird die nötige Zahl an Kampfrichtern nicht erreicht, muss der Verein eine Ausgleichszahlung in Höhe von 150,- EUR leisten. Wir sind ein ziemlich reger Verein mit sehr vielen aktiven Athleten, aber wir stellen auch die meisten Kampfrichter im TVN. Thorsten Kröger und Thomas Behrens sind Männer der ersten Stunde, die schon seit ca. 2 Jahrzehnten im Einsatz sind. Bernhard Voß und Karsten Lücke gehen in ihre 6. und 7. Saison. Unsere Rookies Udo Zielke und Sven Stättner sind auch schon 2 Jahre dabei. Zur Zeit sind wir also gut aufgestellt, aber Interessenten sind immer herzlich willkommen.

Wie werde ich Kampfrichter?

Die Ausbildung und Einteilung der Kampfrichter erfolgt durch den TVN, auf dessen Internetseiten man sich anmelden kann: "http://www.triathlon-niedersachsen.de/lehrwesen/kampfrichter-aus-und-fortbildungen.html". Ihr könnt aber auch vereinsintern erst mal mit Karsten Lücke sprechen.

Die Grundausbildung findet in Hannover statt. Sie dauert ein Wochenende von Samstag bis Sonntag und endet mit einem schriftlichen Test. Pro Saison sollte man zwei bis drei Wettkämpfe begleiten. Ab der zweiten Saison gibt es jedes Jahr im Februar oder März eine eintägige Fortbildung, ebenfalls in Hannover. Alternativ zur Fortbildung kann man einen Hausregeltest machen. Der Zeitaufwand ist also überschaubar. Wer ganz ambitioniert ist, kann zum Bundeskampfrichter aufsteigen und die großen Wettkämpfe der ITU- oder IM-Serien betreuen.

Wo finde ich die Regelwerke ?

Jeder Athlet sollte die Sportordnung kennen. Hier stehen die Regeln drin, an die er sich halten muss. Für uns verbindlich ist die Sportordnung der DTU, die ihr auf deren Internetseite findet: "http://www.dtu-info.de/verband/regelwerk/-ordnungen.html".

Achtung! Die ITU hat ihr eigenes Regelwerk und für 2018 angepasst, z.B. sind Scheibenbremsen jetzt erlaubt: "http://www.triathlon-niedersachsen.de/sport/kampfrichter/item/itu-regelaenderungen-fuer-2018.html". Im März soll die überarbeitete SpO der DTU mit den eingearbeiteten Änderungen der ITU veröffentlicht werden. Also am bestem vor eurem ersten Wettkampf noch mal lesen.

Ansprechpartner ist Karsten Lücke

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