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„Macht Platz, ich will überholen“ – die schnelle Runde beim Bibermann.

3.September, Sonntagmorgen 8:30Uhr - auf nach Bleckede!
Als Triathlon Teilnehmer kennen es nur Wenige. Während Lüneburg ja jeder kennt, ist mir das Örtchen nur flüchtig, durch einen beruflichen Kontakt bekannt. In der Elbe schwimmen und ebene Radstrecke, das fühlte sich erst mal gut an.

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In Bleckede angekommen ist die Überraschung groß. Das Auto darf direkt neben der Wechselzone geparkt werden, sehr komfortabel, kurze Wege (fast wäre ich in den Zielkanal gefahren). Vor der Wechselzone der lange Elbdeich, den es heute noch mehrfach zu erklimmen galt.

Anne hatte bereits die Startbeutel zum Verteilen bereit und so konnten wir flugs einchecken. Hier gab es dann schon das erste Hallo mit den Herren und Damen. Erfreulich, dass Rad und Klamotten zusammen stehen. Fragen nach Sonnencreme konnten geklärt werden und Jens gab schon einen kurzen Abriss von seinem nächsten Wettkampfevent.

So startbereit ging es dann erst mal den Deich hoch, wir wollten ja die Schwimmstrecke sehen. Oben angekommen dann Enttäuschung und Verwirrung. Vor uns lag ein kleiner Bach eingedeckt mit Algen und kein breiter Fluss in Sicht. Das ist wahrscheinlich der Running Gag hier aber es handelt sich lediglich um einen Seitenarm des Seitenarmes in dem das Rennen stattfindet. Unser Fluss lag 100 Meter weiter, gut versteckt hinter der Uferböschung.

Jetzt waren es noch 40 Minuten bis zum Start, also das übliche Prozedere. Warm machen, unterbrochen von der Wettkampf-Besprechung, Toilettengang, rein in die Pelle und dann ab zum Wasser.

Da die Veranstalter alle auf einmal ins Wasser ließen, war es ein ziemliches Gedränge in dem schmalen Kanal. Schon beim Einschwimmen kollidierte ich mit jemanden und das sollte nicht der Letzte gewesen sein. Das Aufstellungs-Signal ertönte als noch nicht alle im Wasser waren und der Start kam sehr plötzlich da einige bereits vor dem Startsignal lospreschten. Hinterher!

Ich hatte mich für einen Platz in der Kanalmitte entschieden, von dem aus eine gerade Linie zur zweiten Boje ging. Durch das Gedränge und Geschiebe konnte ich jedoch nicht zum ruhigen Atmen finden und das blieb auch bis zum Ende so. Zu allem Überfluss kamen uns auf der Bahn nach der Wende die nachfolgenden Schwimmer, die abgedriftet waren, auf „unser Bahn“ entgegen. Zum Glück ohne ernsthafte Kollision. Wie man in so einem Gewusel und schlechter Sicht im Wasserschatten schwimmt, ist mir ein Rätsel.

Etwas gebeutelt also ging es aus dem Wasser, die rutschige Deichtreppe hoch und wieder runter, noch etwas benommen schwankend in die Wechselzone. Ganz überrascht war ich, als Georg schon hinter mir war. Aber Zeit zum Plaudern ist da ja nicht.

Ich wollte powern, Rennrad war frisch eingestellt und das große Ritzel sollte es schon sein. Dass es eine schnelle Runde ist, wurde schon angekündigt aber so schnell hätte ich doch nicht vermutet. So eng wie im Kanal ging es auf der Straße weiter. Nach 2 km hatte ich meine Geschwindigkeit und gleichschnelle Begleiter gefunden. Wir überholten uns gegenseitig und es gab schon die ersten Sprüche wie „Platz da!“ und „Überholen lassen!“. Das war aber erst der Anfang. Nach 5 km war die Straße so voll, dass wir nur noch im Pulk fahren konnten. Jeder wollte überholen und es ging zu wie auf deutschen Autobahnen. Und wir wurden immer schneller.
Dann kam uns das erste Kampfrichtermotorrad entgegen und es wurde „Abstand“ gebrüllt. Abstand, ja klar, aber wohin? Diese unfreiwillige Taktik hielt bis zur Wende bei Kilometer 10 und dann standen wir unter den Argusaugen der Kampfrichter. Windschattenfahren und Taktik vorbei.

Nach der Wende kamen mir die Buxtehuder Kollegen noch alle der Reihe nach entgegen, aber bei Kilometer 15 zog Erhard dann locker an mir vorbei. Ich konnte sein Tempo nicht halten und hatte 10 Minuten Zeit, mich über meine Radfahrschwäche zu ärgern.

Nachdem ich vor lauter Grübeln fast den Abstieg verpasst hätte, sah ich Erhard noch sich akkurat seine Laufmütze aufsetzen und davonhuschen. Ob ich ihn wohl noch einholen kann? Ohne die Vorleistung sicher im Rahmen des Möglichen. Aber die Messe wird nach dem Laufen gelesen.

Die Laufstrecke beginnt wieder mit Treppensteigen, was die Wade gerne aufhorchen lässt. Dann längs auf dem Deich und runter in die Elbwiesen. Das war schon anspruchsvoll und ich würde nächstes Mal Trailschuhe bevorzugen. Die Sonne war nun nicht mehr zu bremsen und wir quälten uns alle Richtung Wendepunkt gemischt mit einigen versprengten OD Teilnehmern. Erhard immer in Sichtweite, 50 Meter vor mir, gelang es mir doch nicht ihn einzuholen, nur seinen lockeren Laufstil zu bewundern. Dann kam doch wieder etwas Luft und ich konnte den Abstand verringern. Den Deich wieder hoch und, was ist das? Über eine Behelfsbrücke Treppen steigen, jetzt bloß nicht den mühsam erarbeiteten Zweier Atemrhythmus verlieren. Doch es half nichts, so klein die Treppe auch war, ich konnte nur noch hinterherschleichen und musste Erhard ziehen lassen.

Egal, im Ziel war es dann wunderschön im Minutentakt alle Kollegen bejubeln zu können. Kurzer Infoaustausch, dass Inas Fahrrad leider schlapp gemacht hat und das Erhard disqualifiziert wurde, oha! Das hat uns alle betrübt, da wir sein tolles Ergebnis unbedingt gebraucht haben. Zum Glück wurde die Entscheidung später doch wieder zurück genommen.

Die Siegerehrung haben wir quasi im Team vorgenommen, in dem wir uns alle auf den Rücken geklopft haben, das obligatorische Teamfoto geschossen, noch ein bisschen Daniel Hahn angefeuert und nach der Dusche zog es uns dann auch nach Hause.

Erst Zuhause beim Auspacken habe ich dann registriert, dass es ja die letzte Runde diese Saison war. Irgendwie schade, aber nach dieser ereignisreichen Saison, mit vielen Erststartern wie mir, neuen Orten und Menschen die man kennengelernt hat, Verletzungen und Wehwehchen überstanden, gute und mittelmäßige Zeiten abgeliefert und sich selber besser kennengelernt hat, überwiegt doch das Gefühl der Zufriedenheit und ein bisschen Spannung und Vorfreude auf die nächste Saison.

 
Kinderlauftraining

Wie jedes Jahr beginnt vier Wochen vor dem Altstadtlauf ein Vorbereitungstraining für Kinder. Start ist ab 16. August um 18.30 Uhr.

Treffpunkt ist am Rathaus (Breite Straße).

Weitere Infos


Schülerserie Nord

Ergebnisse 2017 (PDF)

Vereinswertung 2017 (PDF)
(Stand: 28. August)

  1. 1.TCO "Die Bären"
  2. Tri Team Buxtehude
  3. VTB Varel
  4. TSR Olympia Wilhelmshaven
  5. VfL Wingst
  6. Stader SV
  7. Blau Weiss Buchholz
  8. TSV Schwarme
  9. Tri Team Schwärme 
  10. VSK OHZ
  11. TUS Rotenburg
  12. TV01Bohmte
  13. OT Bremen
Terminkalender
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September 2017
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Wettkämpfe
Di, 03.Okt-09:00 Uhr:
7. Köhlbrandtbrückenlauf
Di, 03.Okt-09:00 Uhr:
7. Köhlbrandtbrückenlauf
Trainingstermine
Di, 26.Sep-18:45 Uhr:
Schwimmtraining Jugend 1
Di, 26.Sep-19:00 Uhr:
Lauftraining Erwachsene
Mi, 27.Sep-18:30 Uhr:
Tempolauftraining RL
Do, 28.Sep-19:00 Uhr:
Schwimmtraining L2
Fr, 29.Sep-17:00 Uhr:
Schwimmtraining Jugend 1
Fr, 29.Sep-20:00 Uhr:
Schwimmtraining L3
Sonstige Termine
Keine Termine
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