Bild des Monats - Starker Antritt beim Altstadtlauf

Triathlon at its best – Tri Islands Triathlon

Wettkampfberichte

Wenn Dirk sich mit den Worten meldet “wir alle Machen den Tri Islands – wird ganz groß“ dann muss man einfach dabei sein.

Catherina war schnell überzeugt, ist ja nur olympisch und die Anmeldung war schnell raus.Dann stellten wir überraschend fest, dass die Schwimmstrecke 2,5 km betragen sollte – geht schon. Im Laufe der Zeit konnten wir lernen, dass alles relativ ist. Nach einigen Wochen gab der Veranstalter die Schwimmstrecke mit 3 km an und Sebastian Kienle sagte “der kürzeste Weg ist nicht der schnellste“ – also hieß es im  Sommer ein wenig mehr Augenmerk auf das Schwimmen zu legen. 

14 Tage vor dem Rennen zeigte sich, dass die Wettervorhersage nur suboptimale Bedingungen prognostizierte.  Eine Woche vor dem Wettkampf wurde der Punkt zelten gestrichen und durch schlafen auf der Luftmatratze im Auto ersetzt.  Am Donnerstag um 20:45 Uhr konnte ich dann auch Catherina überreden eine Wohnung zu buchen.

 Das Packen der Sachen war eine ganz andere Kategorie als normalerweise: Beutel für die Wattwanderung, Speedboot, Sylt und die normalen Wechselzonensachen.

Am Freitagmittag ging es dann endlich los.Stefan und Siggi waren bereits am Donnerstag da und hielten via Whatts App Vorträge über die Friesische Karibik.

Carola, Dirk, Kerstin, Jens und Kids trafen wir an der Fähre.  Die Nordsee empfing uns mit Schaumkronen, Wind und Sonne (halt Karibik).

Von der Fähre zur Wechselzone, Startunterlagen abholen, Helm und Rad in die Wechselzone dann Barbecue Abend in der Strandkorbhalle

Danach ab in die Wohnung, Sachen noch einmal geringfügig umgepackt und ins Bett.

Am Race Day dann kurz die Wechselzone komplett eingerichtet (es war sogar trocken), Carsten und Claudia begrüßt (Mitstreiter aus Henstedt und um 8:50 Uhr ging die Wattwanderung los.

2 km am Deich lang und dann ging es ins Watt.  Die Nordsee war doch recht erfrischend. Nach wenigen Minuten kam auch der Regen.  Zwischendurch mussten wir Prile durchwaten, bei mir ging das Wasser bis Mitte Oberschenkel, was das für Catherina bedeutet kann man sich ausrechnen.

An diesem Tag lag der Wasserstand 40 cm höher als normal.

Völlig durchgekühlt kamen wir auf Amrum und.  Es gab Schirme, Bananen, Äpfel, Riegel, kaltes Wasser und Red Bull in allen Varianten, aber kein Zelt und keinen warmen Tee.

Wir hatten einen tollen Platz hinter dem Kühlschrank und genossen die Abluftwärme.  Recht schnell wurden die Neos herausgeholt, einige von uns liefen sich warm und es stellte sich eine recht merkwürdige Untergangstimmung ein – aber da wir kein Geld hatten gab es nur einen Weg zurück nach Föhr – Schwimmen.

Pünktlich um 14:15 Uhr ging das Schwimmen los 16° warmes Wasser sorgten für das gewünschte Karibikflair.  Bei mir verlief das Schwimmen extrem gut, leider fingen irgendwann meine Waden an zu mucken, das kommt davon wenn man bei Neo am Material spart und ihn zu kurz kauft.

200 m vor dem Ziel, den Zielbogen vor den Augen musste ich dann kurz anhalten, mir die Krämpfe aus den Beinen streichen um dann die letzten 200 m mit 90° angewinkelten Füssen zu schwimmen ( tolle Übung).  Da mir aber schon ein Schlauchboot relativ nahe kam um mich zu retten musste ich schnell sehen, dass ich weg kam.

Dann endlich Boden unter den Füßen, der Blick auf die Uhr zauberte mir ein Lächeln auf die Lippen 54:54 – 10 Minuten schneller als erhofft.

Catherina wurde leider von einem Boot abgedrängt, dadurch ein wenig nach links abgetrieben und musste eine Mole hochklettern.  Die verlorene Zeit fehlte am Ende für den Cut.

Mit schmerzenden Waden ging es den Deich hinauf durch die tobende Menge, am Deich entlang dann endlich in die Wechselzone.

Die Radtrecke war kurvig und eng, nach 20 Minuten hörte es auf zu nieseln und die Sonne kam durch, aber der Regen hatte ordentlich Steine auf die Strecke gespült, so dass es viele Reifenpannen gab. Viele Kurven waren mit Strohballen abgesichert und zwischenzeitlich waren auch Schafe auf der Strecke.  Alles in allem keine High Speed Strecke aber ein tolles Ergebnis.

Während des Radfahrens immer wieder die Zeit im Blick – jetzt nur kein Sturz und keine Panne dann ist Sylt safe.

Aus der Wechselzone schnell den Beutel mit der warmen Jacke, Mütze (Danke für den Tipp Philip) und den Schuhen gegriffen und wieder auf den Deich, rechts raus und dann gab es unter dem Jubel der Zuschauer das ersehnte Ticket nach Sylt.  Mit dem Speedboot nach Sylt und jetzt hatte ich mir fest vorgenommen es ruhig angehen zu lassen.

Aus dem Boot ging es über einen Ausflugdampfer an Land, schnell die Jacke aus denn jetzt schien endlich die Sonne.  Nach einer Einlaufphase ging es die erste Düne rauf (tat ganz schön weh). Am Golfplatz vorbei, wundervolle Dünenlandschaften mit Heide ganz toll.  Nach 5 km konnte man den Gegenverkehr sehen, Dirk und Stefan liefen total entspannt auf der anderen Straßenseite.

Dann noch schnell ein Becher Red Bull eingeworfen und die nächste Düne rauf.  Danach ein toller Blick auf die Nordsee und den aufgewühlten Strand.  Man konnte zwischen tiefen Sand und nassen Füßen entscheiden.

Ich lief  direkt an der Wasserkante wo  der Boden etwas fester war, alle 2 -3 Wellen wurden meine Füße wieder nass, das Tempo wurde immer geringer und 3 km können echt lang sein. Dann endlich nach 10 km ging es wieder auf befestigte Wege durch ein kleines Wäldchen, wieder eine Düne hoch und dann lagen nur noch 200 m aufgewühlter Strand zwischen mir und der Ziellinie.

Ich hätte nie gedacht, dass 20 m Laufen noch einmal so wehtun können. Es fühlte sich an, als wenn sich der Zielbogen weg bewegen würde.

Im Ziel wartete schon Carsten (er schwimmt halt wie ein Fisch), es gab wieder Red Bull und Champagner mit der 2. Frau in der Gesamtwertung.  Dann kamen auch schon Dirk und Stefan Hand in Hand ins Ziel (viele Zuschauer hatten Tränen der Rührung in den Augen).

Dann kam Jens, der auf dem Rad alles geben musste um noch den Split zu erreichen, was bei der Laufstrecke echte Schmerzen macht. Dann kam Claudia, die Sonne schien, es wurden Fotos gemacht, Duschen im LKW, Burger von der Sansibar. Um 20 Uhr auf die Fähre nach Sylt, um 21:15 Uhr endlich in Wyk 12 ½ Stunden nachdem wir die Insel verlassen hatten. Unsere Frauen (die besten Ehefrauen der Welt) empfingen uns  mit La Olá, er ging direkt auf die Party wo wir auch noch ein wenig gezaubert haben. Als wir endlich in der Ferienwohnung waren,  ging ein ereignisreicher, anstrengender aber auch wundervoller Tag zu Ende.

Fazit die Veranstaltung verlangt viel Logistik, Vorbereitung ist auch nicht schlecht, kostet viel Kraft, bis zum Schwimmstart haben sich sicherlich viele Teilnehmer gefragt – was soll das, ist aber echt zu empfehlen.

Dank an alle die mit uns dieses tolle Wochenende verbracht haben

Zusätzlicher Hinweis: Unter dem folgenden Link findet Ihr einen schönen Film dieser Veranstaltung

 
Schülerserie Nord

Ergebnisse 2017 (PDF)

Vereinswertung 2017 (PDF)
(Stand: 28. August)

  1. 1.TCO "Die Bären"
  2. Tri Team Buxtehude
  3. VTB Varel
  4. TSR Olympia Wilhelmshaven
  5. VfL Wingst
  6. Stader SV
  7. Blau Weiss Buchholz
  8. TSV Schwarme
  9. Tri Team Schwärme 
  10. VSK OHZ
  11. TUS Rotenburg
  12. TV01Bohmte
  13. OT Bremen
Terminkalender
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November 2017
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Wettkämpfe
Trainingstermine
Sa, 18.Nov-09:00 Uhr:
Schwimmtraining LG1
Sa, 18.Nov-09:30 Uhr:
MTB Radtraining Jugend
Sa, 18.Nov-13:00 Uhr:
Schwimmtraining LG1
So, 19.Nov-10:00 Uhr:
Koppeltraining (Moorende 149)
So, 19.Nov-19:00 Uhr:
Schwimmtraining LG1,2,3 und Jugend A
Mo, 20.Nov-15:30 Uhr:
Schwimmtraining Schüler LG3/LG4
Sonstige Termine
Keine Termine
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